Aktuelles

„Es braucht jemand, der biodeutsch aussieht“

Geflüchtete benötigen in Behörden teilweise eine ehrenamtliche oder professionelle Begleitung, um ernst genommen zu werden und ihre Probleme lösen zu können

Ein Blogbeitrag von Doreen Bormann und Nikolai Huke auf freitag.de

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Störfaktor Ausländerbehörde

In einigen Ausländerbehörden herrscht eine „Flüchtlinge raus-Mentalität“. Mitarbeitende sind überlastet und überfordert, weil sich das Recht kontinuierlich ändert

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"Viele fallen in ein Loch"

Einige Männer mit konservativen Geschlechterrollenbildern tun sich schwer, einen Umgang mit ihrer prekären Lebenssituation als Geflüchteter in Deutschland zu finden

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Leben im Abseits

Um eine Rückkehr ins Herkunftsland zu erzwingen, wird einigen Geflüchteten die soziale Teilhabe verwehrt – mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen

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Neuer Artikel: Teilhabe trotz staatlicher Ausgrenzungspolitik. Die soziale Bewegung der Flüchtlingssolidarität

"Durch den Prozess einer Flucht wird gesellschaftliche Teilhabe erschwert: Netzwerke der sozialen Interaktion gehen verloren, sprachliche Schwierigkeiten und räumliche Isolation erschweren persönliche Kontakte, fehlendes Systemwissen und eingeschränkte Rechte reduzieren die eigenständige Handlungsfähigkeit. Teilhabe muss daher bei Geflüchteten stärker als bei anderen Gruppen der Bevölkerung aktiv hergestellt werden und bedarf - zumindest teilweise - der Unterstützung durch Andere.

Neuer Artikel: Neoliberale Alternativlosigkeit, progressiver Liberalismus und der Aufstieg des autoritären Populismus

"Als Reaktion auf die Fluchtbewegung im Jahr 2015 entstanden", argumentiert Nikolai Huke in seinem Beitrag in der Zeitschrift PROKLA, " – häufig aus einer intuitiv empfundenen Nähe und Notwendigkeit etwas zu tun heraus, die auf den Prozess des progressiven Wertewandels verweist – bundesweit Initiativen, die Hilfe für Geflüchtete anboten. Schwerpunkte dieser Bewegung waren eher liberal oder progressiv geprägte Stadtviertel (z.B. das Karoviertel in Hamburg).

Verloren in der Berufsschule

Nicht nur fehlende Sprachkenntnisse und Lernschwierigkeiten, sondern auch Diskriminierungserfahrungen erschweren Flüchtlingen in einigen Berufsschulen den Alltag

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Neuer Artikel: „Die neue Angst vorm schwarzen Mann“. Moralpaniken als Reaktion auf Geflüchtete im Regierungsbezirk Tübingen

Moralpanik bezeichnet eine Dynamik, im Zuge derer eine Gruppe als homogen, ‚fremd‘, ‚deviant‘ und Gefahr für die moralische Ordnung der Gesellschaft konstruiert wird. Der Artikel arbeitet am Beispiel von politischen Deutungskämpfen um Kriminalität und die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen sowie um Vergewaltigungen in Tübingen typische Elemente der Moralpaniken im Bereich Flucht und Migration heraus: lange Äquivalenzketten, ein Generalverdacht gegenüber bestimmten Gruppen, raunende Sprache, die retrospektive Konstruktion einer vom Verfall bedrohte Idylle, der Rekurs auf einen vermeintlichen gesunden Menschenverstand, dem eine naive politische Korrektheit gegenübergestellt wird, sowie die Behauptung eines permissiven und hilflosen Agierens der Justiz- und Sicherheitsbehörden. Soziale Medien wie Facebook, so wird gezeigt, tragen insbesondere durch (teils strategische) Interventionen rassistisch auftretender Accounts zu einer raschen Ausweitung von Moralpaniken bei.

Neuer Artikel: Zwischen solidarischem Universalismus und rassistischer Ausgrenzung. Zur betrieblichen Sozialintegration von Geflüchteten

Der Beitrag von Nikolai Huke und Werner Schmidt in der Zeitschrift PROKLA zeichnet ein differenziertes Bild der betrieblichen Integration von Geflüchteten. Gezeigt wird, dass die Arbeitswelt nicht nur ein „Nährboden des Rechtspopulismus“ ist, sondern dass die alltägliche Zusammenarbeit von Geflüchteten und „etablierten Beschäftigten“ auch zur Entwicklung von Kollegialität beiträgt.